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Cobblemon oder Pixelmon: Welche Pokemon-Mod passt 2026?

Cobblemon oder Pixelmon: Welche Pokemon-Mod passt 2026?

Cobblemon ist 2026 für die meisten Server die logische Wahl: Die Mod ist kostenlos und Open Source, steht bei CurseForge bei über 25,5 Millionen Downloads und ein Cobblemon-Pack läuft oft problemlos mit 4 bis 8 GB RAM. Pixelmon liefert in einer einzigen Mod ein vollständigeres Pokemon-Erlebnis mit HD-Modellen, das näher an den Hauptspielen liegt, dafür brauchten Server oft 10 bis 12 GB. In unserer Budget-Linie ist das der Unterschied zwischen 8,80 Euro und 13,20 Euro pro Monat für einen ansonsten exakt identischen Server.

Was ist der Unterschied zwischen Cobblemon und Pixelmon?

Beide bringen dieselbe Idee nach Minecraft: Pokemon fangen, trainieren, tauschen und Kämpfe austragen. Der Unterschied liegt im Ansatz, und dieser Ansatz entscheidet am Ende auch über deinen Monatsbetrag.

Cobblemon ist ein Open-Source-Projekt mit einem klotzigen Stil, der sich nahtlos in den Rest von Minecraft einfügt. Die Basis-Mod ist bewusst schlank gehalten. Arenen, Quests, Wirtschaftssysteme, zusätzliche Regionen und kosmetische Extras kommen aus Erweiterungen, die die Community baut. Genau das ist die größte Stärke von Cobblemon, denn das Ökosystem an Erweiterungen ist riesig, und zugleich die größte Falle: Du entscheidest, was dazukommt, und damit auch, wie schwer dein Server wird.

Pixelmon geht den anderen Weg. Alles steckt in einer einzigen Mod, mit HD-Modellen, die deutlich weniger klotzig aussehen. Dadurch bekommst du sofort ein vollständigeres Erlebnis, das dichter an den Hauptspielen liegt, ohne dass du zehn einzelne Erweiterungen aufeinander abstimmen musst. Diese Vollständigkeit bezahlst du mit Speicherverbrauch und Ladezeit.

Wichtig für dein Hosting: Das sind beides echte Mods, keine Plugins. Plugins wie EssentialsX oder LuckPerms laufen ausschließlich auf dem Server und setzen auf ansonsten unveränderte Vanilla-Mechanik auf, weshalb deine Spieler nichts installieren müssen. Mods werden dagegen von einem Modloader geladen, fügen wirklich neue Blöcke, Items und Kreaturen hinzu und müssen auf Server und Client in derselben Version vorliegen. Bist du neu bei Servern mit Mods, schau dir zuerst an, was ein Modpack genau ist und wie du es installierst.

Cobblemon und Pixelmon direkt nebeneinander

Die Tabelle unten stellt die Punkte gegenüber, an denen es in der Praxis hängt. Die Zeilen zu RAM und Preis sind die wichtigsten, denn die bezahlst du jeden Monat aufs Neue.

KriteriumCobblemonPixelmon
Downloads bei CurseForgeÜber 25,5 MillionenKeine aktuelle Zahl, die wir bestätigen können
AufbauKostenlos und Open SourceAlles in einer einzigen Mod
StilKlotzig, passt zum normalen MinecraftHD-Modelle, dichter an den Hauptspielen
Umfang ab WerkSchlanke Basis, du baust selbst ausVollständiger, sofort originalgetreu
ErweiterungenGroßes Ökosystem an ErweiterungenWeniger nötig, weniger üblich
RAM für den ServerOft 4 bis 8 GBOft 10 bis 12 GB
Kosten Budget-Linie pro Monat4,40 Euro (4 GB) bis 8,80 Euro (8 GB)13,20 Euro bei 12 GB

Wie viel RAM brauchst du, und was kostet das im Monat?

In der Budget-Linie von Minecraft-Hosting bei MC-Node rechnest du mit glatten 1,10 Euro pro GB RAM und Monat, mit einem niedrigeren Tarif bei 6 GB (1,05 Euro) und 15 GB (1,00 Euro). Das macht die Rechnung einfach. Ein Cobblemon-Server mit 4 GB kostet 4,40 Euro im Monat, 8 GB kosten 8,80 Euro. Sitzt du auf einem schweren Pixelmon-Pack, das 12 GB braucht, landest du bei 13,20 Euro pro Monat.

Die Hardware darunter ist in beiden Fällen dieselbe: AMD EPYC 7443P, NVMe-SSD, automatische Sicherungen und Schutz vor Überlastungsangriffen sind immer dabei. Du bezahlst also rein für den Speicher, den die Mod verlangt.

Was bedeuten diese Zahlen praktisch? Bei Minecraft mit Mods ist RAM kein Luxus, sondern eine harte Untergrenze. Jede Mod lädt beim Hochfahren ihre Blöcke, Items, Kreaturen und Rezepte in den Speicher, noch bevor überhaupt ein Spieler online ist. Wird es zu eng, siehst du das nicht als saubere Fehlermeldung, sondern als stockende TPS (also weniger als 20 Server-Ticks pro Sekunde), lange Ladezeiten für neue Chunks und im schlimmsten Fall als Server, der schon beim Hochfahren abstürzt.

Nimm deshalb nicht exakt das Minimum. Fährst du Cobblemon mit einer Handvoll Erweiterungen für eine kleine Runde Freunde, sind 8 GB ein bequemer Platz, nach dem du nicht jede Woche schauen musst. Willst du einen Pixelmon-Server mit aktiver Community betreiben, rechne mit dem oberen Ende der 10 bis 12 GB und nicht mit dem unteren.

Welche Mod passt zu deinem Server?

Beide Mods sind gut. Sie sind nur nicht für dieselbe Person gut. So beraten wir Kunden, die uns danach fragen.

  • Nimm Cobblemon, wenn das Budget eine Rolle spielt, wenn du einen Server für Freunde betreibst oder wenn du selbst bestimmen willst, wie dein Server aussieht. Der offene Aufbau und das große Angebot an Erweiterungen bedeuten, dass du klein mit 4 GB anfangen und erst dann aufstocken kannst, wenn du merkst, dass du mehr brauchst.
  • Nimm Cobblemon auch dann, wenn dir der Stil wichtig ist und Pokemon so aussehen soll, als wäre es schon immer Teil von Minecraft gewesen. Klotzig ist hier eine bewusste Entscheidung, keine Einschränkung.
  • Nimm Pixelmon, wenn du das vollständigste, am stärksten an den Hauptspielen orientierte Erlebnis willst, ohne dir selbst ein Pack zusammenzustellen, und wenn HD-Modelle für dich den Unterschied machen. Du bekommst mehr auf einen Schlag und musst weniger selbst pflegen.
  • Nimm Pixelmon auch dann, wenn deine Community bereits darauf spielt. Eine bestehende Spielerschaft auf eine andere Mod umzuziehen, ist fast immer mehr Arbeit, als die Ersparnis wert ist.

Noch unsicher? Dann fahre erst einen Monat lang Cobblemon mit 4 GB. Das kostet 4,40 Euro und du weißt danach aus Erfahrung, ob du mehr willst. Das ist günstiger, als sofort einen großen Server zu nehmen, den du halb leer stehen lässt.

Wie richtest du einen Cobblemon- oder Pixelmon-Server ein?

Die Schritte sind für beide Mods nahezu gleich. Unterschiedlich ist nur, wie viel Speicher du in Schritt zwei wählst.

  1. Wähle zuerst die Mod und das Pack und notiere dir, welche Minecraft-Version und welchen Modloader das Pack vorschreibt. Das steht auf der Seite des Packs und ist für alles Weitere bindend.
  2. Bestelle einen Server mit genug RAM: 4 bis 8 GB für die meisten Cobblemon-Packs, 10 bis 12 GB, wenn du einen vollen Pixelmon-Server willst.
  3. Installiere das Pack über das Pterodactyl-Panel, oder lade die Serverdateien des Packs von Hand hoch, wenn das Pack nicht in der Liste steht.
  4. Prüfe, welche Java-Version das Pack vorschreibt, und stelle sie im Panel ein. Eine falsche Java-Version führt fast immer zu einem Absturz beim Hochfahren, nicht zu einer freundlichen Warnung.
  5. Fahre den Server einmal komplett hoch, warte, bis er fertig geladen hat, fahre ihn danach sauber herunter und passe erst dann deine Konfiguration und die server.properties an.
  6. Gib deinen Spielern exakt dasselbe Pack in exakt derselben Version. Wer mit einer abweichenden Version verbindet, kommt nicht hinein.
  7. Lege eine Sicherung an, bevor du Erweiterungen hinzufügst, und füge sie einzeln nacheinander hinzu, damit du weißt, welche davon Probleme macht.

Läuft es danach trotzdem zäh, ist der nächste Schritt messen statt raten. Unsere Anleitung zum Optimieren des Servers und Loswerden von Verzögerungen geht genau darauf ein.

Wo geht es meistens schief?

Vier Dinge landen bei uns im Support-Chat bei Pokemon-Servern am häufigsten.

Versionen, die nicht zusammenpassen. Mit Abstand die häufigste Meldung. Mods müssen auf Server und Client in derselben Version laufen, deine Erweiterungen eingeschlossen. Wer seinen Launcher automatisch aktualisieren lässt, fliegt am nächsten Tag raus.

Zu viele Erweiterungen auf einmal. Cobblemon lädt zum Stapeln ein, und an einem Nachmittag gleich einen ganzen Stapel Erweiterungen dazuzupacken, ist verlockend. Das Problem: Danach weißt du nicht mehr, welche Ergänzung den Speicherverbrauch nach oben getrieben hat. Einzeln hinzufügen kostet dich einen Abend und erspart dir eine Woche Suche.

Erwarten, dass Plugins einfach funktionieren. Ein Server mit Mods läuft auf einem Modloader, nicht auf Paper oder Purpur. Deine vertrauten Bukkit-Plugins wie EssentialsX und LuckPerms laufen dort nicht ohne Weiteres. Suche für Grundstücke, Rechte und Heimatpunkte lieber nach Mods, die dasselbe leisten, statt das Plugin mit Gewalt daranzuschrauben.

Aus Sparsamkeit zu knapp anfangen. Ein paar Euro im Monat bei einem Pack zu sparen, das mehr Speicher verlangt, kostet dich am Ende mehr Zeit, als es einbringt.

Häufig gestellte Fragen

Ist Cobblemon wirklich kostenlos? Ja. Cobblemon ist kostenlos und Open Source und steht bei CurseForge bei über 25,5 Millionen Downloads. Du bezahlst also nur für den Server, auf dem es läuft: 4 GB kosten in unserer Budget-Linie 4,40 Euro pro Monat, 8 GB kosten 8,80 Euro.

Wie viel RAM brauche ich für einen Cobblemon-Server? Für die meisten Cobblemon-Packs reichen 4 bis 8 GB, und 8 GB (8,80 Euro pro Monat) sind die sichere Wahl, sobald du Erweiterungen stapelst oder mit mehr als ein paar Leuten spielst. Wie viel du genau brauchst, hängt von der Anzahl der Erweiterungen in deinem Pack ab.

Warum braucht Pixelmon mehr Speicher? Pixelmon packt das komplette Erlebnis samt HD-Modellen in eine einzige Mod, und all diese Modelle, Kreaturen und Rezepte werden beim Hochfahren in den Speicher geladen. Deshalb brauchten Pixelmon-Server oft 10 bis 12 GB, was in der Budget-Linie 13,20 Euro pro Monat bei 12 GB entspricht.

Müssen meine Spieler selbst etwas installieren? Ja. Anders als bei Plugins müssen Mods auf Server und Client in derselben Version vorliegen, also installieren alle dasselbe Pack. Willst du, dass deine Spieler gar nichts tun müssen, bist du mit Plugins auf Paper oder Purpur besser bedient als mit einer Pokemon-Mod.

Kann ich mit derselben Welt von Pixelmon zu Cobblemon wechseln? Nicht ohne Verluste. Die beiden Mods speichern ihre Pokemon, Blöcke und Items auf ihre je eigene Weise, also verschwindet oder beschädigt sich alles, was aus der alten Mod stammt. Lege zuerst eine Sicherung an, teste den Wechsel auf einem separaten Server und gehe davon aus, dass du mit einer neuen Welt anfängst.

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