Alle Palworld-Raidbosse 2026: von Bellanoir bis Moon Lord
Raids sind das eigentliche Endgame von Palworld. Seit Version 1.0 zählt das Spiel sechs Raid-Bosse, verteilt auf elf Encounter: von Bellanoir, die du mit etwas Vorbereitung schon um Level 30 herum schaffst, bis zu den Ultra-Varianten, die mit dem neuen Levelcap auf Level 80 angehoben wurden. Das sind keine gewöhnlichen Bosskämpfe: Du beschwörst den Boss selbst, du bekommst zehn Minuten, und wenn es schiefgeht, liegt die Hälfte deiner Gebäude in Trümmern. In diesem Guide gehen wir alle Bosse durch, pro Encounter mit Level, Slab, Schwächen und einer Taktik, die funktioniert.
So funktioniert ein Raid: Altar, Slab, zehn Minuten
Jeder Raid beginnt am Summoning Altar, den du etwa auf Technologiestufe 33 freischaltest und aus wenig mehr als Stein und Paldium Fragments baust. Zusätzlich brauchst du pro Versuch eine Slab: Die stellst du her, indem du vier Slab-Fragmente desselben Bosses an einer Werkbank kombinierst. Fragmente findest du in Schatztruhen in Dungeons, für die späteren Bosse auch als Belohnung von Expeditionen. Leg die komplette Slab in den Altar, und der Boss erscheint direkt vor Ort.
Ab diesem Moment tickt ein Zehn-Minuten-Timer. Schaffst du es nicht in der Zeit, verschwindet der Boss wieder — und deine Slab bist du so oder so los, auch bei einer Niederlage. Sammle also gleich Fragmente für mehrere Versuche, gerade bei der ersten Begegnung mit einem neuen Boss.
Bau zuerst eine separate Raid-Base
Eine Sache solltest du regeln, bevor du voller Vorfreude eine Slab in den Altar legst: Raid-Bosse zerlegen Gebäude, und dieser Schaden bleibt einfach bestehen, auch wenn du verlierst. Wer seine erste Bellanoir mitten in einer liebevoll eingerichteten Hauptbase beschwört, lernt das auf die harte Tour. Die Standardlösung ist eine separate Raid-Base: Nutze einen freien Base-Slot für einen kargen Außenposten auf flachem Gelände, nur mit Palbox, Altar und einer Kiste mit Ersatzwaffen und Munition. Lass deine Arbeits-Pals zu Hause; alles, was in der Nähe herumläuft, wird zum Ziel. So kostet dich ein misslungener Versuch höchstens eine Slab, nicht die halbe Siedlung.
Alle Raid-Bosse im Überblick
Bellanoir
- Level: 30
- Slab: Bellanoir's Slab — 4 Fragmente aus Schatztruhen in Dungeons
- Schwach gegen: Dragon (Bellanoir ist ein Dark-Pal)
- Taktik: nimm deine stärksten Dragon-Pals mit, bleib in Bewegung und weich den lila AoE-Kreisen aus
Der Einstiegsraid und die perfekte Übung für alles, was danach kommt. Ein Sieg bringt neben Ancient-Civilization-Materialien ein Ei, aus dem deine eigene Bellanoir schlüpft — eine prima Dark-Angreiferin für den Rest deines Playthroughs.
Bellanoir Libero und Libero (Ultra)
- Level: 50 (Ultra: 80)
- Slab: Bellanoir Libero's Slab aus Schatztruhen in Dungeons; die Ultra-Slab droppt bei der normalen Libero
- Schwach gegen: Dragon; in der Schlussphase wechselt sie zu Ice, und plötzlich ist Fire stark
- Taktik: dieselben Muster wie Bellanoir, nur schneller und deutlich härter — halte einen Fire-Pal für die letzte Phase bereit
Libero ist Bellanoir auf Kriegsstärke. Die Ultra-Variante auf Level 80 hat eine gigantische Menge Hitpoints, und eine kleine Gruppe Spieler ist die realistische Untergrenze; solo ist das vor allem ein DPS-Check, den du verlierst.
Blazamut Ryu und Blazamut Ryu (Ultra)
- Level: 55 (Ultra: 80)
- Slab: Blazamut Ryu Slab; die Ultra-Slab droppt bei der normalen Version
- Schwach gegen: Water; in der Schlussphase wechselt er zu Electric, dann funktioniert Ground am besten
- Taktik: starte mit Water-Pals, weich den Feuerwellen aus und heb dir Burst-Schaden für den Elementwechsel am Ende auf
Ein Fire/Dragon-Koloss, der deine Positionierung testet: Wer an einer Stelle stehen bleibt, steht in Flammen. Zur Belohnung gibt es unter anderem ein Huge Dragon Egg mit einem eigenen Blazamut Ryu darin.
Xenolord und Xenolord (Ultra)
- Level: 60 (Ultra: 80)
- Slab: Xenolord Slab; die Ultra-Slab droppt bei der normalen Version
- Schwach gegen: Ice — und Dragon macht sich gut gegen seine Dark-Seite
- Taktik: das ist ein Ausdauerkampf mit enorm vielen Hitpoints; bleib aus dem Projektilregen raus und halte deinen Schaden zehn Minuten lang konstant
Xenolord ist die klassische Mauer, an der Solo-Spieler zerschellen: nicht mal, weil die Angriffe nicht ausweichbar wären, sondern weil ein einzelner Spieler den DPS-Check innerhalb des Timers kaum schafft. Mit drei oder vier Spielern verändert sich der Kampf komplett.
Moon Lord und Moon Lord (Master)
- Level: 50 (Master: 80)
- Beschwören: keine Slab, sondern ein Celestial Sigil, das du über den Terraria-Content verdienst; die Master-Version verlangt ein Celestial Sigil (Master)
- Schwach gegen: kein Element — ziel auf die Augen in beiden Händen und auf der Stirn
- Taktik: weil Elemente kaum eine Rolle spielen, dreht sich hier alles um Waffen, Munition und Disziplin: triff die Schwachstellen, weich den Strahlen aus
Der Gast aus der Terraria-Kollaboration ist der Sonderling: Moon Lord ist kein Pal, ein Ei gibt es also nicht. Dafür hast du die Chance auf die Meowmere, und dieses Katzenschwert allein ist die Mühe schon wert.
Hartalis und Hartalis (Ultra)
- Level: 65 (Ultra: 80)
- Slab: Hartalis Slab, aus Schatztruhen in Dungeons und über Expeditionen
- Schwach gegen: Phase 1 ist Water/Grass und schwach gegen Fire und Electric; Phase 2 heilt sich komplett hoch, wird Neutral und ist nur für Dark extra anfällig
- Taktik: brich die Barrieren, die Hartalis errichtet, innerhalb weniger Sekunden, sonst folgt ein Schlag übers ganze Schlachtfeld; plane dein Team für zwei Phasen
Der Schlussstein des Raid-Systems und in der Ultra-Version das Härteste, was Palworld zu bieten hat. Zwei volle Lebensbalken, Elementwechsel und eine Barrieren-Mechanik, die nach Arbeitsteilung verlangt — dieser Kampf ist schlicht für eine Gruppe designt.
Warum Raids erst mit eigenem Server richtig funktionieren
Du erkennst den roten Faden schon: Von Xenolord bis Hartalis (Ultra) sind diese Kämpfe auf mehrere Spieler balanciert, jeder mit seinen besten Pals und Waffen. Solo kommst du bis Blazamut Ryu mit Overleveling ziemlich weit, darüber wird der Timer dein größter Feind. Und Koop per Einladung hat einen bekannten Nachteil: Sobald der Host offline geht, ist die Welt zu, und das Fragmente-Farmen stoppt für alle.
Ein eigener Dedicated Server löst genau das. Die Welt läuft 24/7 weiter, jeder loggt sich ein, wann es passt, und am Raid-Abend steht deine Gruppe innerhalb einer Minute am Altar. Bei MC-Node läuft dein Palworld-Server ab € 6,00 pro Monat auf eigener Hardware mit NVMe-Speicher im Previder-Rechenzentrum in Hengelo, DDoS-Schutz inklusive und monatlich kündbar. Ganz ehrlich: Raidest du nur ab und zu zu zweit, brauchst du kein schweres Paket — fang klein an und upgrade erst, wenn deine Gruppe wächst.