Wie viel RAM braucht dein Palworld-Server? 8, 16 oder 32 GB
Pocketpair empfiehlt offiziell 16 GB RAM für einen dedizierten Palworld-Server. Mit 8 GB startet der Server zwar auch, aber Pocketpair stuft genau diese Konfiguration selbst als absturzgefährdet ein: Vier bis sechs Spieler passen hinein, allerdings ohne jeden Puffer. Vier bis sechzehn Spieler sind mit 16 GB sicher unterwegs, und große oder gemoddete Welten wollen 32 GB.
Hier erfährst du, woher diese Zahlen kommen, warum dein Server nach einer Woche mehr Arbeitsspeicher belegt als an Tag eins und warum zusätzlicher RAM daran nichts ändert.
Wie viel RAM brauchst du pro Gruppengröße?
Die Spalte „Läuft ab" ist das Minimum, mit dem es überhaupt funktioniert. „Komfortabel" ist das, was du haben willst, wenn du nicht jede Woche über deinen Server nachdenken möchtest.
| Gruppengröße | Läuft ab | Komfortabel | Warum |
|---|---|---|---|
| 4 bis 6 Spieler | 8 GB | 16 GB | Läuft, aber ohne Puffer: Ein Raid schiebt dich sofort darüber |
| 4 bis 16 Spieler | 16 GB | 16 GB | Die offizielle Empfehlung von Pocketpair |
| Mehr als 16 Spieler | 32 GB | 32 GB | Großer Server; 32 Spieler sind das Maximum eines dedizierten Servers |
| Server mit Mods | 32 GB | 32 GB | Mods laden zusätzliche Assets und Logik in den Arbeitsspeicher |
Ein dedizierter Server unterstützt maximal 32 Spieler, und ab etwa 24 Spielern bekommst du ohnehin ab und zu Ruckler: eine Grenze der Spiel-Engine, nicht deiner Hardware. Auch mit 32 GB daneben bleiben sie. Was dagegen wirklich hilft, steht in Palworld mit 20 Spielern oder mehr. Willst du verstehen, was du beim Ruckeln genau siehst, dann lies unsere Erklärung dazu, was TPS, MSPT, FPS und Ping bedeuten.
Warum empfiehlt Pocketpair 16 GB, wenn 8 GB auch starten?
Weil Starten und einen Monat lang stabil laufen zwei verschiedene Dinge sind. Ein frischer Palworld-Server mit ein paar Spielern liegt oft bei rund 5 GB. Das sieht auf einem 8-GB-Paket entspannt aus. Das Problem ist, dass dieser Wert nicht stehen bleibt: Er steigt, je länger der Server läuft, und er steigt, je mehr gebaut wird.
Pocketpair hat die Konfiguration mit 8 GB deshalb selbst als absturzgefährdet markiert. Nicht weil sie nicht startet, sondern weil kein Platz für die Spitzen bleibt. Ein Raid, vier Spieler, die gleichzeitig nachladen, eine Basis mit Dutzenden arbeitenden Pals: Das braucht kurzfristig mehr. Klebst du dann schon dicht an deinen 8 GB, fällt der Prozess um.
Ehrlich zusammengefasst: 8 GB reichen für eine kleine Gruppe, die es nicht stört, ab und zu selbst einzugreifen. 16 GB wählst du, wenn der Server einfach laufen soll, ohne dass du darüber nachdenkst.
Warum wächst der Speicherverbrauch mit dem, was du baust?
Die Spielerzahl ist nur die halbe Geschichte. Die andere Hälfte ist, wie viel in deiner Welt steht. Jede Basis, jede Mauer, jede Werkbank und vor allem jeder Pal, der arbeitet, ist etwas, das der Server dauerhaft im Arbeitsspeicher halten und bei jedem Tick, also jedem Rechenschritt der Serverwelt, aktualisieren muss. Ein Pal, der bei einer Basis Holz hackt, an der gerade niemand ist, kostet trotzdem Speicher und Rechenzeit.
Dadurch siehst du ein Muster, das viele überrascht: Ein Server für vier Spieler, der in der ersten Woche mühelos lief, wird nach einem Monat schwer. Es sind keine Spieler dazugekommen, wohl aber ein paar Basen voller Pals, die dort Tag und Nacht durcharbeiten. Das ist normales Verhalten, keine Störung. Wähle deinen RAM also nicht nach der Gruppe, wie sie heute ist, sondern nach der Welt, wie sie in zwei Monaten aussieht.
Taktrate oder Kernanzahl: Was zählt mehr?
Die offizielle Dokumentation verlangt vier Kerne oder mehr. Das ist eine Untergrenze, keine Richtung, in die du optimieren solltest. In der Praxis zählen die Taktrate und die Leistung pro Kern schwerer als die Kernanzahl auf dem Datenblatt. Palworld verteilt seine schwere Arbeit nicht gleichmäßig auf alle verfügbaren Kerne, also schneidet ein Prozessor mit vielen langsamen Kernen schlechter ab als einer mit weniger, aber schnelleren Kernen.
Achte beim Vergleich von Hostern deshalb nicht nur auf RAM und Kerne, sondern darauf, welcher Prozessor darunter steckt. Bei uns läuft die Budget-Linie auf AMD EPYC 7443P und die Premium-Linie auf AMD Ryzen 9 9950X; diesen Unterschied merkst du vor allem bei vollen, aktiven Basen.
Behebt mehr RAM das Speicherleck?
Nein. Das ist die wichtigste Falle des ganzen Themas, deshalb ganz deutlich: Der Speicherverbrauch des Serverprozesses steigt nachweislich, je länger er läuft. Eine Vierergruppe, die an Tag eins gemütlich bei 5 GB liegt, kann eine Woche später an den 8 GB kratzen. Eine vollständige Lösung über Einstellungen gibt es nicht.
Wenn du 16 GB dagegenwirfst, passiert genau das: Das Leck wächst einfach weiter, es dauert nur länger, bis du an die Decke stößt. Du kaufst dir Aufschub, keine Lösung. Der einzige funktionierende Ansatz ist ein geplanter automatischer Neustart, meist alle 6 bis 12 Stunden, der den Arbeitsspeicher leert. Ein täglicher sauberer Neustart hält den Server dauerhaft in diesem frischen Grundzustand. Zusätzlicher RAM tut das nicht.
Eine Einstellung hängt damit eng zusammen: bEnableInvaderEnemy, der Schalter für feindliche Eindringlinge und Raids. Je aktiver der ist, desto schneller wächst das Leck. Ausschalten ist keine echte Lösung, aber es bremst das Tempo spürbar, mit dem der Speicher volläuft. Wie du das Leck erkennst und welcher Neustart-Rhythmus zu deinem Server passt, steht im Artikel über das Speicherleck von Palworld.
Wie stellst du Neustart und Einstellung richtig ein?
Die Einstellungen stehen in PalWorldSettings.ini, auf einem Linux-Server unter Pal/Saved/Config/LinuxServer/. Stoppe den Server, bevor du diese Datei bearbeitest, sonst werden deine Änderungen beim Neustart überschrieben. Das ist mit Abstand der häufigste Fehler. Die komplette Vorgehensweise steht in unserem Artikel zu PalWorldSettings.ini.
Willst du nur den Speicherverbrauch zähmen, reichen zwei Dinge: bEnableInvaderEnemy aus, wenn du die Raids nicht vermisst, und ein automatischer Neustart alle 6 bis 12 Stunden zu einer Zeit, in der niemand spielt. Bei einer Gruppe, die abends spielt, ist tief in der Nacht sinnvoll.
Richtest du den Server zum ersten Mal ein, dann fang bei unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung an, wie du einen Palworld-Server aufsetzt. Für Einstellungen wie ExpRate, PalEggDefaultHatchingTime und WorkSpeedRate haben wir die üblichen Anpassungen in unseren Hosting-Tipps für Palworld gesammelt.
Welches Paket passt zu deiner Gruppe?
Unsere Palworld-Pakete reichen von 4 bis 32 GB RAM, zu einem flachen Preis von 1,50 Euro pro GB. Der Speicherplatz skaliert mit 1,25 GB NVMe pro GB RAM mit. Ehrlich gesagt: Wenn du mit drei Freunden spielst, brauchst du keine 32 GB.
| Paket | RAM | NVMe | Preis pro Monat | Passt zu |
|---|---|---|---|---|
| Jolthog | 4 GB | 5 GB | 6,00 Euro | Zu knapp für Palworld |
| Gumoss | 8 GB | 10 GB | 12,00 Euro | 4 bis 6 Spieler, kleine Basen |
| Vixy | 12 GB | 15 GB | 18,00 Euro | Kleine Gruppe, die viel baut |
| Depresso | 16 GB | 20 GB | 24,00 Euro | 4 bis 16 Spieler, empfohlen |
| Fuddler | 20 GB | 25 GB | 30,00 Euro | Volle Welt, viele Pals |
| Teafant | 24 GB | 30 GB | 36,00 Euro | Große Gruppe mit vielen aktiven Basen |
| Killamari | 28 GB | 35 GB | 42,00 Euro | Große Community mit Mods |
| Mau | 32 GB | 40 GB | 48,00 Euro | 24 bis 32 Spieler oder viele Mods |
Zum Palworld-Hosting bei MC-Node gehört das Pterodactyl-Panel mit eigener Dateiverwaltung und geplanten Aufgaben. Gerade die geplanten Aufgaben erledigen bei Palworld die meiste Arbeit: Den automatischen Neustart gegen den steigenden Speicherverbrauch klickst du dort zusammen, ganz ohne Cronjobs oder Skripte. Automatische Backups laufen mit, was angenehm ist, weil eine Speicherdatei alles enthält, was deine Gruppe je gebaut hat. Alles liegt auf NVMe mit DDoS-Schutz von PletX, und du wählst selbst einen von vier Standorten: unser eigenes Rechenzentrum Previder PDC2 in Hengelo, Frankfurt, Warschau oder Nordamerika.
Liegst du dazwischen, dann greif lieber nach oben statt nach unten. Der Unterschied zwischen Gumoss und Depresso beträgt 12,00 Euro pro Monat, und das wiegt einen Server, der mitten im Raid umfällt, nicht auf.
Häufig gestellte Fragen
Reichen 8 GB für einen Palworld-Server? Für vier bis sechs Spieler läuft es, aber ohne Puffer. Pocketpair stuft die 8-GB-Konfiguration selbst als absturzgefährdet ein und empfiehlt offiziell 16 GB. Mit kleinen Basen und einem geplanten Neustart alle 6 bis 12 Stunden kommst du mit 8 GB gut zurecht; willst du ernsthaft bauen, sind 16 GB die bessere Wahl.
Warum belegt mein Server immer mehr RAM? Das ist das bekannte Speicherleck im Serverprozess von Palworld: Der Speicherverbrauch steigt, je länger der Server läuft. Ein Server für vier Spieler, der an Tag eins bei 5 GB liegt, kann eine Woche später an die 8 GB stoßen. Eine vollständige Lösung über Einstellungen gibt es nicht, nur einen geplanten Neustart, der den Speicher leert.
Hilft mehr RAM gegen das Speicherleck? Nein. Mehr RAM verlängert nur die Zeit, bis du an die Decke stößt. Ein täglicher sauberer Neustart hält den Server dauerhaft im frischen Grundzustand, und das leistet zusätzlicher Speicher nicht. Die Einstellung bEnableInvaderEnemy hängt stark damit zusammen, wie schnell das Leck wächst.
Wie viele Spieler schafft ein Palworld-Server mit 32 GB? Auch mit 32 GB bleibt das Maximum bei 32 Spielern, und ab etwa 24 Spielern bekommst du ohnehin ab und zu Ruckler. Das ist eine Grenze der Spiel-Engine, nicht deiner Hardware. RAM bestimmt, ob dein Server stabil bleibt, nicht wie viele Spieler daraufpassen.
Brauche ich viele Kerne für einen Palworld-Server? Die offizielle Dokumentation verlangt vier Kerne oder mehr, aber in der Praxis zählen Taktrate und Leistung pro Kern schwerer als die Kernanzahl. Ein Prozessor mit weniger, aber schnelleren Kernen schneidet besser ab als einer mit vielen langsamen Kernen.